pH Industrieanlagenbau

Verfahren & Technologien

Auf unseren Handschlag
können Sie bauen –
wie auf unsere Expertise.

SedimentationUmkehr­osmoseFiltrationUltra­filtrationIonenaustauscherSchlamm­entwässerungDruck­entspannungs­flotation

Verfahren & Technologien

Wenn Standard nicht reicht, entwickeln wir Systeme

Wasser kann die unterschiedlichsten Verunreinigungen enthalten. Eine Lösung von der Stange ist daher nicht immer zielführend. Wir entwickeln je nach Art und Höhe der Belastung individuelle Systeme, mit denen Ihre Abwässer alle erforderlichen Grenzwerte zuverlässig einhalten. Aufgrund unserer langjährigen Projekterfahrung beherrschen wir auch komplexe Aufgabenstellungen.

Wie Sie wissen, ist die Liste der Verfahren und Technologien zur Abwasserbehandlung, insbesondere im industriellen Bereich, sehr umfangreich und entwickelt sich ständig weiter – pHIAG auch

Hier finden Sie die wichtigsten mechanischen, chemisch-physikalischen, biologischen und Membranverfahren.

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Neutralisation

Neutralisation

Die Neutralisation ist für gewerbliche/industrielle Abwässer vor der Einleitung oft zwingend notwendig. Dabei reagieren Säuren und Laugen zu Salzen und Wasser. Saure Abwässer werden mit Lauge (z. B. Natronlauge), alkalische mit Säure (z. B. Schwefelsäure) behandelt. Neben dem Einstellen auf pH 7 dient das Verfahren auch der Einstellung spezieller pH-Werte zur Fällung von Schwermetallhydroxiden.

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Biologische Verfahren

Die biologische Abwasserbehandlung nutzt Bakterien, um organische Bestandteile abzubauen, und wird in aerobe und anaerobe Verfahren unterteilt. Aerobe Verfahren (mit Belüftung) reduzieren Kohlenstoff- und Ammoniumverbindungen, sind geruchsneutral, aber energieaufwendig. Anaerobe Verfahren (ohne Sauerstoff) eignen sich für hohe Belastungen und bieten den Vorteil der Biogasproduktion, können jedoch geruchsintensiv sein.

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Biologische Verfahren
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Sedimentation

Sedimentation

Die Sedimentation nutzt die Schwerkraft, um in einem vorgeschalteten Prozess erzeugte Flocken im Sedimentationsbehälter zu Boden sinken zu lassen. Der abgesetzte Schlamm wird anschließend weiteren Behandlungsschritten (z. B. Entwässerung) zugeführt oder direkt entsorgt. Dieses mechanische Verfahren ist ein wichtiger Schritt zur Fest-Flüssig-Trennung in der Abwasserreinigung.

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Gegenstrom-Lamellenklärer

Der Gegenstrom-Lamellenklärer ist ideal für die Klärung von Abwässern mittels Sedimentation. Durch den Einsatz zahlreicher Lamellen wird die Sedimentationsfläche auf engstem Raum stark vergrößert. Dies ermöglicht eine besonders platzsparende und kostengünstige Abwasserklärung mit hohem Wirkungsgrad. Lamellenklärer sind in nahezu allen Bereichen der Wasserbehandlung anwendbar.

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Gegenstrom-Lamellenklärer
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Filtration

Filtration

Filtration bezeichnet das Zurückhalten von Partikeln aus Flüssigkeiten mittels eines Filtermediums und wird in der Wasseraufbereitung genutzt. Die Oberflächenfiltration (z. B. Siebbandpresse) hält Partikel auf der Oberfläche zurück, wobei ein Filterkuchen die Leistung verbessert. Die Tiefenfiltration (z. B. Filtersand) hält Partikel innerhalb des körnigen Filtermediums fest. Beide Verfahren sind essenziell für die Reinigung.

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Flotation

Die Flotation ist ein Verfahren, bei dem Luft in einen Behälter mit Abwasser und unlöslichen Bestandteilen eingeleitet wird. Die Partikel binden sich an die aufsteigenden Luftbläschen und werden zur Oberfläche transportiert. Der entstehende Oberflächenschaum wird mittels eines Räumers ausgetragen. Zur Optimierung des Prozesses und zur Stabilisierung des Schaumes werden oft verschiedene Hilfsstoffe eingesetzt.

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Flotation
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Was können wir für Sie tun?

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Als Industrieanlagenbauer kennen wir durch unsere langjährige, internationale Erfahrung und Expertise wie Umfangreich die Verfahren und Technologien zur Abwasserbehandlung in der Industrie sind.

Was wir noch nicht wissen: Ihre konkreten Anforderungen und Ziele.
Was Sie noch nicht wissen: Sie können sich auf unsere Technologie und unseren Handschlag verlassen!

Dr. Thorsten Piontek

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Druck­entspannungs­flotation

Druck­entspannungs­flotation

Die Druckentspannungsflotation ist ein Verfahren zur Entfernung von feinen Schwebstoffen, Ölen und Fetten aus Wasserströmen. Gas wird unter Druck im Wasser gelöst und perlt bei der Druckminderung wieder aus. Diese Gasbläschen heften sich an die Schwebeteilchen und lassen diese zur Oberfläche flotieren. Die Anlagen werden aus beständigen Werkstoffen wie beschichtetem Stahl, Edelstahl und Polypropylen gefertigt.

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Ultra­filtration

Die Ultrafiltration (UF) ist ein Druckfiltrationsverfahren, bei dem feinste Partikel aus einem Wasserstrom abgeschieden werden. Hochdruckpumpen pressen das Abwasser durch Membranen (z. B. mit einer Porengröße von 0,1 μm. Nur Partikel, die kleiner als die Porengröße sind, passieren die Membran (Permeat). Die UF ist ideal zur Erzeugung eines sauberen Filtrats und zur gleichzeitigen Aufkonzentrierung der zurückgehaltenen Partikel (Retentat).

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Ultra­filtration
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Umkehr­osmose

Umkehr­osmose

Die Umkehrosmose (UO) ist ein Verfahren zur Aufkonzentrierung und Rückhaltung gelöster Inhaltsstoffe in Flüssigkeiten. Durch Anwendung hoher Drücke (bis zu 30 bar, bei Meerwasser bis 80 bar) wird der natürliche osmotische Prozess umgekehrt. Das spezielle Filtermodul der UO lässt nur das gereinigte Wasser (Filtrat) die Membran passieren, während alle gelösten Inhaltsstoffe (Retentat) zuverlässig zurückgehalten werden.

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Ionenaustauscher

Ionenaustauscher (Harze) sind Kunstharze, die zur Vollentsalzung (Austausch von Kationen/Anionen gegen H+ und OH-) oder zur Enthärtung (Austausch von Ca2+/Mg2+ gegen Na+) genutzt werden. Die gelösten Ionen werden gegen gleich geladene Ionen auf dem Harz ausgetauscht. Man unterscheidet zwischen Kationen- und Anionenaustauschern, die wiederum in stark/schwach sauer oder basisch differenziert werden.

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Ionenaustauscher
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Schlamm­entwässerung

Schlamm­entwässerung

In einer Aufbereitungsanlage entsteht durch Umwandlung von gelösten Abwasserinhaltsstoffen in eine feste Form sowie deren Sedimentation, ein Schlamm, der aus wirtschaftlicher Sicht weiter entwässert werden muss.

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